Blogger nicht relevant ?

Letztendlich bedienen wir völlig andere Zielgruppen. Die Frage ist nur wer hier wen braucht. Brauchen Blogger Journalisten oder Journalisten Blogger. Huhn oder Ei? Und wer liest wen?
Beide Leben davon das Ihre Geschichten weitererzählt werden, doch ich sehe da keine Konkurrenz.


Stimmt, ich habe meist nur eine Quelle: MICH! Also glaubt mir was ich hier schreibe oder nicht, es ist eh nicht relevant. Statt dessen wurde die Wichtigkeit von klassischen Medien betont und diese als einzige Quelle der Wahrheit dargestellt. [...] Was kann man also dagegen halten? Den Qualitätsanspruch der Journalisten, die Ernsthaftigkeit, denn nur wer bezahlt und kontrolliert wird, produziert Qualität, ja und die, die kostet nun mal Zeit. Verstehe ich ja, ich versuche auch niemanden davon zu überzeugen das Blogs die besseren Informationsquellen sind, soll doch jeder selbst wählen - eine Diskussion ist sinnlos, weil es geschmacksbedingt ist.

NBerlin

Das hört sich ja nach einer quasi religiösen Veranstaltung an.
Als wollten Sie das Ihr übertreten zum einzig wahren Glauben. ;)

Da stecken Welten dahinter und spätestens im Web 7.0 werden die Leute sich wundern das Menschen für Artikel schreiben Geld gekriegt haben. Werbung? Werbung ist Ok hingegen.

Journalisten sind dieser Typ Mensch der nach Geschichten sucht und keine richtigen findet. Ich lass vor kurzem auf der Seite eines Mitgliedes dieser Spezies einen Beitrag der in die Richtung von "Lerne ein besserer Journalist zu sein indem du vergisst was du weisst" ging. Prima. Also sind wir alle gut ;)

Klar machen wir Komma Fehler, schreiben falsch, recherchieren nicht oder schlampig, doch wir sprechen menschlich und nicht so monoton wie die Nachrichtensprecher die im gleichen Tonfall von Massenmord wie vom Wetter berichten.
creature - 15. Jan, 23:11

will ich einen gut recherchierten artikel lesen nimm ich ein magazin oder eine gute zeitung dazu, ein blog ist für mich was anderes, hier berichten menschen über ihr ganz persönliches empfinden und erleben auf ihre art und das macht es für mich interessant, oft finde ich mich selbst darin, manchmal wie eine andere welt, ich sehe da überhaupt keinen bezug zum journalismus, und das ist das gute dabei.
es gibt maler die malen weil sie bilder ausstellen und verkaufen wollen, sie werden sich danach orientieren was gut ankommt, manch einer malt einfach gerne, weils ihn entspannt, er etwas ausdrücken möchte oder einfach so ohne an einkünfte zu denken, so sehe ich die blogschreiber!

Sachsenpaule - 16. Jan, 21:23

Im Editorial der CD 1/2008 steht ein kleiner Abgesang auf die ganze Blog Szene drin, mir kommt es vor als würden Sie sagen wollen "Die Goldgräberstimmung ist vorbei". Irgendwas in der Art
Ich freu mich natürlich wenn Beiträge ankommen oder gut bewertet werden, doch wäre Geld das primäre Ziel müsste ich eh einen eigenen Webspace haben da es hier in den AGBs ausdrücklich verboten ist.

Ich denke der Anfang ist wichtig, der Grund warum man überhaupt was anfängt, ich weiss gar nicht mehr warum ich mir irgendwann sagte "Hey, heute fängst du mit Grafikdesign an" oder "Heute starte ich ein Blog".

Mich interessiert die Motivation von Journalisten doch sehr.
Und wenn ich mich hier hinstellen würde und schreiben das meine Leser blöd sind würde zurecht einfach keiner mehr herkommen (dh wenn ich nicht grad Satire drauss mache).

Und wenn mir ein Author vom Spiegel beispielsweise nicht gefällt dann überblätter ich Ihn, und das kann Ihn ja relativ egal sein weil die Werbepreise eh im Vorraus bezahlt wurden.
wvs - 16. Jan, 00:51

Eine Glaubensfrage ....

die sich da stellt:
Wer ist was - wer ist 'wichtig'?

Wir sollten andere Fragen stellen:
Wieviel Öffentlichkeit kann ein Individuum erreichen, wenn es die 'traditionellen' Medien nutzt - wieviel mehr Öffentlichkeit läßt sich erreichen, wenn man in einem Blog (oder natürlich auch: Als Kommentator in anderen Blogs) betätigt?

Es wird immer Blogs geben, die tatsächlich als 'persönliches Notizbuch' verwendet werden .... gut, soll sein.
Ich sehe aber erweiterte Möglichkeiten - und arbeite deswegen darauf hin von möglichst vielen Anderen gelesen zu werden, je mehr desto besser:
Nur so wird mein persönlicher Zweck erfüllt ...!

Sachsenpaule - 16. Jan, 21:28

Manche Inhalte sind einfach gut, sie verbreiten sich von alleine. Ich gehe meist nach den Überschriften, ansonsten lese ich Blogs die in meinem Bereich liegen, also meine Abos und die Leute die in den Blogs meiner Abos kommentare schreiben.

Ich bin von dem meisten hier überzeugt was ich schreibe, und trotzdem sage ich einfach das 80 % der hier drin steht einfach Müll ist, ich steh dazu aber es ist nicht gut genug ausformuliert, das kann ich mir aber erlauber als Blogger, als Journalist allerdings nicht.
LadyELaya - 16. Jan, 09:48

Ja, ich sehe Bloggen auch als Leidenschaft an , aber es gibt hier wirklich einige die sich sehr sehr ernst nehmen . Und ich weiss selbst das mein Deutsch vielliecht manchmal nicht das beste ist . Aber ich schreibe also bin Ich. Es ist meine Persönlichkeit mich mitzuteilen und ich finde es gut meine "Kleinigkeiten" mit jemanden teilen zu können.

Wir schreiben einfach aus Launen herraus - Journalismus bezieht sich IMMER auf Recherche und viel zu viel Gedanken.
Ich mag die Bloggs einfach ;)

Sachsenpaule - 16. Jan, 21:45

Na dann sein sie mal wieder! Was ist denn mit deinem Blog los?
;)

Siehst du, noch ein Pluspunkt für uns, niemand erwartet das wir das hier ernst nehmen, schon gar nicht wir selbst ;)
Dagger - 28. Jan, 22:46

Haben nicht ..

... beide - Journalisten wie Blogger - ihr Berechtigung? Keiner der beiden Begriffe ist ja geschützt ^^

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Hi, Ich heisse Jean-Paul und wenn du schon einmal hier bist und noch nicht weisst wie Tracksbacks funktionieren lies dir doch den Am meisten gelesenen Beitrag hier durch.

Ich ziehe gerne Vergleiche mit allem Möglichen, zb Jahreszeiten, Partys, und das Leben und ich mag diese Art von Einträgen von mir persönlich am meisten.

Teilweise wirst du hier auf längere Beiträge wie zum Beispiel Artikel die Buddhas Leben behandeln stossen. Und das sind die die am meisten Arbeit machen (deswegen gibts recht wenige davon in der Blogosphäre im allgemeinen und hier im besonderen.

Frauen! oder zumindest die Versuche sie zu verstehen gibts hier auch.

Und natürlich Blödsinn mit Tiefsinn und Blödsinn mit Unsinn vermischt.

Bis später.

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